Bücher über Frauen im Islam

Ich wollte mich schon lange mit den Problemen der Frauen in den ismalischen Ländern beschäftigen. Da ich nicht einfach ein Urteil fällen wollte, ohne mich wirklich damit auseinandergesetzt zu haben, fing ich an zu lesen. Denn ich denke man kann nur etwas beurteilen, das man versteht.

Mein erstes Buch, welches dieses Thema behandelt war
“Tausend strahlende Sonnen” von Khaled Hosseini. 

Es handelt von der jungen Mariam, die zwangsverheiratet wird, dann aber keine Kinder bekommt. Parallel wird die Geschichte einer eher liberalen Frau Laila erzählt, die sich verliebt, aufgrund eines Schicksalsschlags aber nicht mit diesem Mann zusammen sein kann. Sie ist dazu gezwungen die zweite Ehefrau von Raschid, Mariams Ehemann, zu werden. In der darauf folgenden Zeit sind beide aufeinander angewiesen um den wahnsinnig schweren Umständen standhalten zu können. In dem Buch wird sehr gut deutlich, wie das Leben der Frauen in Afghanistan aussieht, was sie von ihrem Leben erwarten können und wie wenig Chancen sie haben, diese Umstände zu ändern. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, was aber nach kurzem Einlesen kein Problem ist. Die Geschichte von Mariam und Laila hat mich sehr bewegt und mir auf sehr spannende Art und Weise einen Teil der islamischen Gesellschaft in Afghanistan erklärt.

Das zweite Buch das diese Problematik behandelt und das ich gelesen habe ist von Rajaa Alsanea und heißt “Die Girls von Riad”.

Ja, eigentlich ein ziemlich komischer Titel, aber das Buch hat es wirklich in sich. Die Geschichte spielt in Saudi Arabien und die Autorin war selbst eine 18-jährige Saudi Arabierin, als sie es schrieb. Sie erregte damit sehr großes Aufsehen und es war ein Skandal, dass jemand so offen über das Leben der Mädchen in Saudi Arabien schreibt. Es geht um vier Mädchen aus der islamischen Oberschicht, die aber aufgrund der Werte ihrer Gesellschaft in ihrem Liebesglück verhindert werden. Dabei kritisiert Rajaa Alsanea nicht direkt den Islam oder den Koran. Sie schreibt darüber, dass diese alten Werte überholt werden müssten, damit es nicht nur die starken Männer und die ihnen zu folgen habenden Frauen gibt. Ein Beispiel aus dem Buch: Gamrah wurde mit einem Mann verheiratet, der aus einer wohlhabenden und ehrenhaften Familie stammt. Eigentlich ein Glücksfall. Beide ziehen dann in die USA, denn der Mann studiert noch. Doch es ist nicht das richtige Eheglück, Gamrah kann es ihrem Mann nicht recht machen, er behandelt sie ziemlich mies. Außerdem fühlt sie sich in den USA nicht wohl, da sie nicht einmal die Sprache richtig beherrscht. Schlussendlich findet sie heraus, dass ihr Mann noch eine andere richtige Beziehung mit einer Asiatin hat und die Folge ist, dass er sich von ihr trennt. Als geschiedene, und schwangere (!), Frau kehrt Gamrah nach Riad zurück, muss aber in ihrem Haus bleiben, da eine geschiedene Frau keine Ehre mehr hat. Ihr Ehemann vergnügt sich dabei weiterhin mit seiner Freundin in den USA und leidet unter keinen Folgen der von ihm eingereichten Scheidung.

Ich meine wer wird da nicht wütend??? Klar, nicht alle islamischen Männer sind so, aber es kann einfach nicht sein, dass die Frau so wenig wert ist.

Also ich finde diese beiden Bücher sehr gut. Jemand der sich gerne mal mit diesem Thema beschäftigen möchte, kann ich sie nur empfehlen. Ich habe beide Bücher auf Englisch gelesen, was wirklich sehr gut geht. Da beide Autoren aus islamischen Ländern stammen (Afghanistan und Saudi Arabien), finde ich haben sie auch das Recht, über diese Problematik zu schreiben. Ansonsten wäre es nur die Meinung eines Menschen der nicht jahrelang in dieser Gesellschaft gelebt hat. So jemand kann sich meiner Meinung nach nicht anmaßen, derart Kritik auszuüben.

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Urlaub in Mallorca

Letze Woche war ich zum ersten Mal mit dem eigenen Geld im Urlaub. Zusammen mit einer Freundin, war ich sieben Tage in Mallorca, genauer gesagt in dem Touristenstädtchen Peguera. Wir hatten ein Doppelzimmer in einem wirklich sehr freundlichen Hostal mit Frühstück gebucht, was sich auch als durchaus sinnvoll erwies.
Bereits am ersten Abend suchten wir uns daher ein nettes Restaurant, am bekannten Peguera Boulevard, auf dem abends immer sehr viel los war. Viele Bars mit Live-Musik und Restaurant schaffen eine sehr sichere und angenehme Atmosphäre. Insgesamt hatten wir 6 volle Tage in Mallorca und wir entschieden uns dafür, 3 Tage am Meer und 3 Tage mit Ausflügen zu verbringen. Somit waren wir die ersten beiden Tagen am Strand und danach am hostaleigenen Pool. Einen Sonnenbrand hatten wir nach diesen beiden Tagen zum Glück auch noch nicht, obwohl tagsüber durchgehend Temperaturen um die 30 Grad waren. Der Strand war trotz der vielen Touristen wirklich sauber, wie auch das Meerwasser. Man hat immmer einen Platz gefunden, der in Reichweite einer Dusche lag, also wirklich ein sehr schöner und für die Umstände sehr ruhiger Strand. In Peguera sind die Menschen sowieso sehr entspannt und nett. Im Hostal wurden wir immer sehr freundlich begrüßt und behandelt.
Am dritten Tag schließlich machten wir einen 5-stündigen Bootsausfug auf die Isla Dragonera, ein Naturschutzgebiet mit vielen, vielen Eidechsen. Die Insel war schön, das Fischerdorf San Telmo in dem wir auch eine Rast machten, auch und das Highlight des Tages als wir in eine strandlose Bucht fuhren, wo wir vom Boot aus springen und baden durften, setze neue Maßstäbe an die bisherigen Bademöglichkeiten.
Am nächsten Tag buchten wir den Ausflug ins Palma Aquarium, wir wurden mit dem Bus direkt vom Hostal aus abgeholt.Doch leider hielt es nicht das, was die Broschüre versprochen hatte, das einzige, zumindest für mich, neue war das gigantische Haifischbecken. In ihm schwommen ca. 6 große Haie, die man durch verschiedene Fenster beobachten konnte. Ein Aquariumpfleger berieselte uns dabei in 3 verschiedenen Sprachen mit ausreichend Informationen über die Tiere.
Unseren letzten Ausflugstag verbrachten wir in Palma, der Hauptstadt in Mallorca. Da meine Freundin und ich noch nicht 18 sind, mussten wir auch dieses Mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Da jedoch alles auf autolose Touristen angelegt ist, war das kein Problem. Wir besichtigten die Kathedrale des Lichts für 4 Euro, eine wirklich sehr sehenswerte Kathedrale. Danach gingen wir in die Arabischen Bäder, eine kleine Säulenhalle und einen schönen Garten. Für die 2 Euro war das in Ordnung. Da wir als Mädchen noch nicht genug Souveniers hatten, machten wir uns auf die Suche nach der Einkaufsstraße, die wir auch recht bald fanden. Wer wirklich Kleidung shoppen gehen wollte, hatte auch die besten Möglichkeiten, doch auch wir fanden schöne Schals, Tassen, Marmelade und Honig für die Liebsten zu Hause.
Gegen 17 Uhr waren wir nach einem kleinen Schock wieder in unserem Heimatstädtchen. Der Bus hielt an einer für uns völlig unbekannten Stelle und wir mussten uns erst mal durchfragen, bis wir unser Hostal erreicht hatten. Dennoch genossen wir schließlich den Abend am Strand. Den letzen Tag verbrachten wir dann noch am Strand, mit einem guten Buch (Isabel Allende “Ines of my soul”) und gegen Nachmittag noch am Pool. Schlussendlich waren wir noch sehr schön Essen und machten die letzen Bilder von unserem Hostal. Unsere Nachbarn luden uns noch gegen 23 uhr zu einer Partie Kniffel ein, was dann bis nachts um halb zwei dauerte. Da wir am letzen Tag um 5 Uhr aufstehen mussten, hatte wir daher wenig Schlaf wie man sich denken kann.
Insgesamt haben wir eine wunderschöne Woche in Peguera verbracht, ein Städtchen das zwar nicht für wilde Partynächte, aber für eher ruhige Stand-und Barnächte und spanische Musik gedacht ist. Die Preise sind normal und das Trinkgeld gibt man aufgrund der sehr freundlichen Bedienungen sehr gerne.
Man hat viele Möglichkeiten auch ohne Mietauto viel zu sehen und Mallorca hat mal wieder bewiesen, dass es nicht nur aus dem Ballermann besteht.

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Fotos von Ägypten!

Für alle die es noch nicht gesehen haben: Links könnt ihr unter Ägypten 2010 die Fotos anschauen. Ihr kommt zu meinem Picasa-Webalbum. Viel Spaß!

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